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Die Geschichte ist die Grundlage für die
Gegenwart und die Aufforderung zur Zukunft

Konzerngeschichte ZKL

HIstrorie ZKL, a.s.

Historie koncernu ZKL

Die Aktiengesellschaft ZKL, a.s. integriert die tschechischen Lagerhersteller, die unter der Schutzmarke ZKL ihre Lager produzieren. Sie wurde im Jahre 1999 als rein tschechische private Gesellschaft, die drei Betriebe integrierte, und zwar die Gesellschaft ZKL Brno, a.s., ZKL Klášterec nad Ohří, a.s. und ZKL Hanušovice, a.s. und weiter noch die spezialisierte Gesellschaften ZKL Výzkum a vývoj, a.s. und ZKL Bearings CZ, a.s. Produktion jede dieser Gesellschaften hat eine lange Geschichte, zu welcher wir uns bekennen und von diesen Traditionen ausgehend sichern wir die Produktionsbetriebe, die Kontinuierlichkeit der Entwicklung und Herstellung im Bereich der Wälzlager in der Tschechischen Republik.

Eben die Kontinuität in der Entwicklung und Produktion der Wälzlager ZKL ist ein wichtiger Faktor , der die Quelle zu Kenntnissen und Erfahrungen, positiv wird die Entwicklungsdynamik der Firma in der Gegenward beeinflusst. Aus diesem Grund ist es angebrcht, manchen wichtigen historischen Meilensteine zu erwähnen. 

 

1921

  • wurden die ersten Wälzlager auf dem Gebiet unserer Republik in den Betrieben von Fichtl und Sachs in Perštejn nad Ohří hergestellt. Die Fabrik in Perštejn war ursprünglich als Weberei gebaut. Diese kaufte im Jahre 1911 Dr. Emil Sachs von Schweinfurt und ließ sie für Maschinenproduktion umbauen. Die ersten Produkte waren Freiläufe für Fahrräder. Wegen der steigenden Produktion im Mutterbetrieb in Schweinfurt wurde 1921 die Produktion von Lagerkugeln nach Perštejn verlegt und zwei Jahre später erweiterte sich das Sortiment um Wälzlager. Diese Prouktion übernahm 1930 die Firma SKF und in ihrem Besitz blieb sie bis 1948, wo die Fabrik in Perštejn nad Ohří vom Staat gekauft wurde. Das Werk in Klášterec nad Ohří wurde im zweiten Weltkrieg, im Jahre 1943, von der deutschen Firma SUMAG erbaut, um Material für Flugzeugindustrie zu produzieren. In den Jahren 1945-49 kam das Werk unter Nationalverwaltung und hatte sehr buntes Herstelungsprogramm. Im jahre 1949 wurde der Betrieb in das Nationalbetrieb TOS Holoubkov als Zweigbetrieb für die Herstellung von FDrehmaschinen und Rahmenkreissägen eingegliedert. Ab 1. Januar 1952 kam es zum Anschluss unter ZPS Brno – Líšeň. In diesem Jahr wurde das Programm der Herstellung von Bearbeitungsmaschinen abgeschlossen und wegen dem großen Bedarfsanstieg an Lager und Platzmangel im Werk in Perštejn wurde die Produktion nach Klášterec na Ohří verlagert. Beginnend mit dem Jahr 1953 werden hier ausschließlich Lager hergestellt und der Betrieb, zu dem das Werk in Perštejn nad Ohří angegliedert wurde, bekam den Namen ZKL, n. p. Klášterec nad Ohří.

1947

  • Gründung des Lagerbetriebes in Brno – Líšeň und Produktionsbeginn von ersten 28 Baugrößen von Kugellager.

1948

  • wurden die ersten Kugeln hergestellt.

1950 – 64

  • Ausbau von Lagerbetrieben in der Tschechischen und Slowakischen Republik.

1953

  • Gründung von Forschungsinstitut für Wälzlager in Brno. Der ständige Bedarfan neuer Lagertypen und die steigenden Anforderungen an das technische Niveau im Bereichen Technologie, Konstruktion und Qualität gaben die Anregung zur Gründung von ZKL VÚVL, aus welchem sich heute ZKL-Výzkum a vývoj, a. s, mit Sitz in Brno abgespaltet hat. Die Entwicklung in den achzigern Jahren beeinflusste die Entscheidung der Staatsorganen, die Lagerproduktion zu spezialisieren. In der Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Wälzlager wurden in die Produktion neue Typenreihen eingegliedert und die Forschung und Produktion richtete sich auf Speziallager von atypischen Abmessungen für Schienenfahrzeuge, Baumaschinen, Hütten- und Tagebauindustrie und Großmaßlager.

1954

  • Registration der Schutzmarke „ZKL“. Die Schutzmarke ist in 53 Länder weltweit registriert. Das Recht zur Nutzung der Schutzmarke ZKL haben die Aktiengesellschaften von Konzern ZKL.

1959 – 60

  • Am Ende der sechziger Jahren wurde in Klášterec die eigene Produktion von Kugeln eingeführt. Die Produktionsverlagerung von Perštejn und ihre Erweiterung verursachte den umfangreichen Ausbau von Produktionshallen am Anfang der siebziger Jahre. Ab 1965 wurde der Betrieb der Generaldirektion ZVL unterstellt und später dem Konzern mit dem Sitz in Povážska Bystrica eingegliedert.

1990

  • Nach 1990 wurde der Konzern aufgelöst und von ZKL Klášterec nad Ohří wurde eine selbständige Aktiengesellschaft gebildet, ihr hundertprozentiger Besitzer blieb der Staat. Die wirtschaftlichen Veränderungen führten im Rahmen von Zetoru in Brno zur Trennung von der Traktorproduktion und später zur Bestimmung des eigenständigen Subjektes für die Herstellung der Wälzlagerproduktion- ZKL Brno, a. s. Diese Gesellschaft wurde im Jahre 1998 zum Mehrheitseigner von ZKL Klášterec nad Ohří, a. s. a und im November des selben Jahres wurde dann auch VTL Hanušovice, heute ZKL Hanušovice, a. s. angeschlossen. Die ursprünglichen Fabrikgebäude in Hanušovice wurden als Weberei errichtet. die Maschinenproduktion gibt es hier seit 1947, wo das Werk mit Karosa Vysoké Mýto fusierte. Ein Jahr später wurde die Firma zur Zweigstelle des Traktor- und Lagerhersteller - Zetor Brno, und es wurde hier mit der Produktion von Traktorteilen begonnen. Zum Produktionsprogramm gehörten Scheibenbremsen, Auspuffdämpfer, einachsige Aufhängergestelle und ein breites Sortiment von Luft- und Hydraulikrohren. Auf den Produktionsverfall von Traktoren nach 1990 reagierte das Unternehmen durch bedeutende Änderungen im Produktionsprogramm.

1993 – 96

  • Teilung und Privatisierung der Lagerbetriebe. Nach der Privatisation im Jahre 1996 wurde der Besitzer von einhundert Prozent Aktien Konsolidační banka Praha, die nach zwei Jahren später einen Vertrag über die Überführung der Wertpapieren auf die Gesellschaft ZKL Brno abgeschlossen hat. Die Geschichte der Lagerproduktion in Brno ist etwas jünger. An ihrem Anfang stand die Entscheidung über die Einführung der kompletten Produktion von Wälzlager in der ehemaligen Tschechoslowakei, welche im Jahre 1947 getroffen wurde. Noch im gleichen Jahr kam es zur Zusammenarbeit des neu gebildeten Betriebes im Rahmen von Zbrojovka Brno – Líšeň mit der englischenFirma Hoffmann. Dadurch wurde die Basis für die Produktionsentwicklung nicht nur in Brno, sondern in der gesamten Republik geschaffen. Trotz Schwierigkeiten, die der politische Umbruch 1948 brachte, wurde noch in diesem Jahr die Produktion von 28 Lagertypen gesichert. Am 1.1. 1950 wurde ein neuer Betrieb errichtet: Závody přesného strojírenství Brno – Líšeň, zu dem nach und nach Zweigbetriebe in Klášterec nad Ohří, Dolní Měcholupy und in Kysucké Nové Město kamen. In allen Betrieben der ehemaligen ČSR wurden damals 155 Lagertypen hergestellt. Ab 1953 trug diese produktionswirtschaftliche Einheit die Bezeichnung ZKL, ab 1976 dann Zetor. In den Jahren 1959-60 verlief die Produktionseinführung von Kegellagern in Prešov, in den Jahren 1961-63 wurde dann ein Lagerbetrieb in Skalice erbaut. Der nächste Produktionsteil wurde nach Blanicke strojirny Vlašim verlagert und die Kegelproduktion in Povazske strojirny nach Povážska Bystrica. In den Jahren 1965-1980 wurde aus dem Betrieb in Brno die Produktion von weiteren 217 Lagertypen delimitiert.

1995

  • wurde die Zusammenarbeit mit dem Automobilkonzern VW über Lieferungen von genau geformten Rohren geknüpft. Nach dem Anschluss zum Konzern ZKL wurde nach Hanušovice zum Teil die Zylinderrproduktion für die Zylinderlager aus ZKL Brno, a. s. verlagert. Die Unterstützung der Lagerproduktion sichert seit April 1999 Nářadí, a. s. in Klášterec nad Ohří. Die Ausrichtung der Aktiengesellschaft ist eindeutig: Konstruktion und Produktion von Werkzeugen und Instrumenten für Spanen an speziellen Maschinen, Presswerkzeuge und Werkzeuge für Komponentenherstellung für die Automobilindustrie.

1999

  • Gründung der konsolidierten Herstellergruppe von Wälzlagern in der Tschechischen Republik, der Konzern ZKL mit dem Sitz in Brno. In den neunziger Jahren wurden die slowakischen Betriebe mit dem Lagerprogramm im Rahmen der Republiktrennung von den tschechischen abgerissen und die restlichen Lagerhersteller in der Tschechischen Republik änderten meistens das Produktionsprogramm. Die Konzerngesellschaft ZKL, die am 1.7.1999 gegründet wurde, gruppiert somit alle entscheidenden Lagerhersteller in der Tschechischen Republik.

2002

  • Preisgewinn „Goldene Medaille“ für Wälzlager der Reihe 222, 223 an der IMM Brno.

2006

  • wird in 8 Ländern das gewerbliche Muster Kiste für ZKL-Lager registriert.

2006

  • Preisgewinn „Goldene Medaille“ für Lager für Vibrationsanlagen an der IMM Brno.

2006

  • Preisgewinn „Mensepreis“ für inovierte Axial-Pendellager mit Blechkäfig an dder IMM Nitra

2006 – 08

  • Ausbau des neuen Schulungszentrums ZKL, das sich vor allem auf Basis- und Fortgeschrittene Schulungen für die Mitarbeiter ZKL ausrichtet, genauso aber auf die Geschäftspartner, um die Verbesserung ihrer Qualifikation zu sichern. 

2007

  • wurde die neue Schutzmarke „NEW FORCE“ incl. neuer Verpackung für die Lager „NEW FORCE“ registriert, jetzt wird die Schutzmarke in anderen Länder registriert.

2008

  • Eingliederung der Gesellschaft ZKL Klášterec nad Ohří, a.s. ins Konzern ZKL aufgrund des rechtskräftigen Gerichtsentscheides über die Zurückstellung von ZKL Klášterec nad Ohří in den Konzern ZKL.

2009

  • Preisgewinn „Das beste Produkt“ für Lager ZKL New Force an der IMM Brno.

2009

  • Preisgewinn Jahrespreis ACRI – Assoziation der tschechischen Eisenbahnindustrie in der Kategorie „Komponenten“.

 

Heutzutage ist der Konzern ZKL so strukturiert, dass er effektiv seine Wettbewerbsfähigkeit entwickeln und stärken kann, vor allem im Zusammenhang mit führenden Weltlagerproduzenten, d.h. er verfügt über Konstruktions- und Entwicklungbasis, mit ausreichenden Produktionskapazitäten, gebildeten und qualifizierten Mitarbeiter und sich dynamisch entwickelnden Verkaufsnetz, das für jedes Territoium der genannten Vertreter ausgebildet ist, unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen des jeweiligen Nationalmarktes. 

ZKL

ZKL is the biggest manufacturer of large-scale spherical-roller, special and split bearings in Central Europe.

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