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Die Geschichte ist die Grundlage für die
Gegenwart und die Aufforderung zur Zukunft

Quer geteilte Lager

ZKL-Lager werden in der Schwer- und Montanindustrie sowie in vielen weiteren Industriezweigen, so auch im Agrarwesen, verwendet. Vor allem für Fachbereiche der Schwerindustrie sind spezielle Lager bestimmt, denen in unserer Gesellschaft gegenwärtig besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Es handelt sich hierbei um Querwälzlager, deren Konstruktion und Herstellungstechnologie von ZKL anhand von speziellen Rollenlagern bis zum inneren Durchmesser von 900mm und an Tonnenlagern bis zum Innendurchmesser von 1 600mm geprüft wurden. Das Sortiment an diesen Lagern wird unablässig erweitert und reiht ZKL somit unter die weltweit führenden Hersteller auf diesem Gebiete ein. Querwälzlager eignen sich vorteilhaft hauptsächlich unter solchen Bedingungen, wo axiale Montage des Lagers zur Einlagerung nicht möglich ist, was beispielsweise mehrfach eingelegte Wellen, Kurbelwellen, lange Kraftübertragung oder solche Fälle betrifft, wo die Montage der Lager zur Einlagerung zu umständlich oder langwierig wäre und längerer Anlagenstillstand weitreichende Betriebsausfälle verursachen würde.

Die weltweit am häufigsten verwendeten Querwälzlager sind einreihige Rollen- und zweireihige Tonnenlager. Beide genannten Konstruktionsgruppen führt ZKL im Herstellungsprogramm. Diese Lager haben einen radial gearbeiteten Innenring, einen Auβenring sowie einen Käfig zur Führung der Wälzelemente. Die Käfige bestehen zumeist aus massivem Messing. Die Verbindung beider Käfighälften ist derart ausgeprägt, dass sie dynamischen Kräften, denen der Käfig im Betrieb ausgesetzt ist, standhält. Beide Hälften des Innenringes sind an der Welle mithilfe von Riemenringen angebracht, die mit Schraubverbindung gegen Lockerung gesichert sind. Die Trennfuge zwischen den Hälften des Innenringes kann rechtwinklig zu den Lagerfrontflächen verlaufen. Dem gegenüber wird die Trennebene beim Innenring winklig abgeschrägt entworfen, damit es beim Abwälzen der Rollkörper in der belasteten Zone des Kantenbereichs nicht zum Aufprall kommt.
 

 

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