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Die Geschichte ist die Grundlage für die
Gegenwart und die Aufforderung zur Zukunft

5. Einbau und Ausbau der Lager

Eine sehr wichtige Anforderung, außer der Benutzung von geeigneten Ein- oder Ausbauhilfsmitteln, ist zu sichern, dass diese Werkzeuge gereinigt sind, Unreinheiten und die ganze Arbeit in reiner Arbeitsumgebung durchgeführt wird. Im negativen Sinn haben sie entscheidenden Einfluss auf die Lagerführung im Betrieb und sie können nach dem Ursprung auch einen Lagerzusammenbruch verursachen. Ebenso müssen die Reinheitsbedingungen bei der Vorbereitung aller Schmiermittel und Bestandteile, die mit der Lagerung zusammen hängen,gehalten werden.

Neue Lager sind von dem Hersteller mit solchen Mitteln konserviert, die vor dem Einbau nicht entfernt werden müssen. Das Lager wird infolge Reinheitshaltung aus der Verpackung unmittelbar vor dem Einbau heraus genommen.

Nur in Ausnahmenfällen werden Schmiermittel aus dem Lager entfernt.

Dazu benuzt man:

- technisches Benzin mit 5 bis 10% Ölzusatz

- Benzol

- Dieselkraftstoff

- wasserfreies Öl

Nach Entkonservierung soll das Lager mit Öl geschmiert werden, es muss vor Verunreinigung geschützt werden, und möglichst bald in die Lagerung eingebaut werden.

Vor dem Einbau sollen die Abmessungen der Lagerungsflächen, ihr Zustand in Hinblick auf die Reinheit oder Beschädigung kontrolliert werden.

 
Einbau der Lager mit Zylinderbohrung

Die Lager werden in die Lagerungseinheiten kalt- oder warmgepresst eingebaut. Lager mit kleineren Abmessungen werden meistens kalt eingepresst.

Ein Hammer oder besser eine Presse werden für den Lagereinbau verwendet. In beiden Fällen werden die Einbauvorrichtungen benutzt. Beim Einbau ist es nicht zulässig, dass die Einbaukraft durch Wälzkörper übertragen wird. Deshalb muss die Kraft beim Einbauen gegen den Ring wirken oder die Ringe müssen abgestützt sein.

Das Warmaufpressen wird bei größeren Lagern benutzt, die Lagerringe von welchen mit größeren Übermaß gelagert werden. Max. Lagererwärmungstemperatur ist bis 100°C.

 

Einbau der Lager mit kegeliger Bohrung

Die Lager mit kegeliger Bohrung werden auf die Welle mit Hilfe von Spann- und Abziehhülsen oder direkt auf den kegeligen Zapfen befestigt. Zuverlässige Befestigung wird entweder durch Anpressung des Innenrings mit der Mutter oder mit ausreichender Einschiebung der Hülse erreicht. In beiden Fällen dehnt sich der Innenring aus, wobei es zum Herabsetzen der Radialluft im Lager kommt.

Beim Eibau der Pendelrollenlager kann die Spannhülsenmutter nur soweit angezogen werden, dass man den Ausenring leicht umdrehen und auskippen kann.

Ein zweireihiges Pendelrollenlager wird mit größerem Übermaß befestigt. Die Zuverlässigkeit der Befestigung wird nach Radialluftverminderung mit Hilfe von Fühlerlehren kontrolliert oder nach der Axialverschiebungslangemessung des Innenrings auf dem Zapfen oder kegeliger Hülse kontrolliert. Die Anfangsstellung für die Messung dieser Verschiebung wird dann erreicht, wenn die Berührungsflächen (des Innenrings, der Hülse, der Welle) aufeinander auf der ganzen Lagerungsfläche aufliegen. Werte für den Einbau der zweireihigen Pendelrollenlager mit kegeliger Bohrung sind in Tabelle 38 angegeben.

 

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